Internet of things in deutschen Haushalten

Wie vernetzte Technologien die Zukunft der Haushaltsgeräte verändern werden

Internet of things in deutschen Haushalten

Wie vernetzte Technologien die Zukunft der Haushaltsgeräte verändern werden

Seit ein paar Jahren hört man nun schon von den IoTs – Internet of Things und dass es unser Leben revolutionieren wird. Doch was hat es damit auf sich und wie verbreitet ist die Digitalisierung in den deutschen Haushalten?

Was bedeutet Internet of Things?

 

Das Internet of Things, oder auch Internet der Dinge, bezeichnet den Datenaustausch von Maschinen untereinander. So kann zum Beispiel das Thermostat mit dem Smartphone geregelt werden. Weitere mögliche Anwendungen sind zum Beispiel die Kaffeemaschine, die mit dem Wecker kommuniziert und die Kaffeezubereitung startet, wenn morgens Ihr Wecker klingelt oder Ihr Kühlschrank schickt automatisch einen Einkaufszettel an das Smartphone, wenn bestimmte Produkte aufgebraucht sind oder das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist.

 

Das Internet der Dinge wird als neue Revolution im Haushalt bezeichnet und als Chance gesehen, Zeit bei den alltäglichen Aufgaben, wie zum Beispiel putzen und einkaufen, einzusparen. Auch die deutsche Bundesregierung hat sich im letzten Jahr mit dem Thema befasst und im März 2016 einen Report zum Thema Digitalisierung in deutschen Haushalten veröffentlicht.

 

Der Report wagt auch einen Blick in die Zukunft und rechnet damit, dass 2025 das „Internet of Everything“ fester, wenn gleich unsichtbarer, Bestandteil des Lebens sein wird. Des Weiteren geht man davon aus, dass in den nächsten Jahren ein digitales Ökosystem entstehen wird, von Smart Home, Smart Shopping bis hin zur Smart City.

 

Smarte Geräte werden nicht immer als Smart identifiziert

Nach Angaben der Smart Home Monitor 2016 Studie des Marktforschungsinstituts Dr. Grieger & Cie, benutzen schon heute 30% der befragten Haushalte Smart Home Anwendungen. Das Interessante daran ist, dass viele dieser 30% sich vor der Befragung nicht bewusst waren, dass sie diese Technologie zu Hause nutzen. Das wohl häufigste Gerät in den deutschen Haushalten ist der Smart-TV. Ein Fernseher, der mit dem Internet verbunden ist und dem neben dem „normalen“ Fernsehprogramm und auch Onlineinhalte abspielen kann.

 

Skepsis beim Datenschutz
Verschiedene Umfragen haben auch gezeigt, dass die Deutschen großes Interesse an intelligenten Geräten haben. Besonders verlockend ist immer wieder die Aussicht auf Zeitersparnisse. Und trotzdem sind bis auf den intelligenten Fernseher, die smarten Haushaltsgeräte noch nicht sehr verbreitet in den deutschen Haushalten.

Ein großes Problem der Akzeptanz von IoT in Deutschland ist die Frage des Datenschutzes. In allen Altersklassen gibt es Skepsis seine persönlichen Daten zur Verfügung zu stellen. Bei älteren Leuten ist die Skepsis noch höher als bei jüngeren.

Daher ist eine große Aufgabe der Unternehmen, die Kunden davon zu überzeugen, dass die gesammelten Daten vertraulich behandelt werden und die Daten vor Hackerangriffen gut geschützt sind.

Ein weiterer Nachteil ist die Inkompatibilität von Geräten unterschiedlicher Hersteller. Wie schon beschrieben, möchte der Kunde „smarte“ Haushaltsgeräte, um eine Erleichterung bei den alltäglichen Aufgaben zu haben und Zeit einzusparen. Daher besteht oft der Wunsch, alle Smart-Home Anwendungen über eine einzige App zu steuern.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass das Internet of Things bzw. Internet der Dinge definitiv zukünftig unser aller Alltag bestimmen wird. In nicht allzu ferner Zukunft werden, die verschiedenen Haushaltsgeräte miteinander kommunizieren können und Sie bei den alltäglichen Aufgaben noch mehr unterstützen. Ein wichtiger Aspekt, um den sich die Unternehmen kümmern müssen, ist die Datensicherheit. Erst wenn sie die deutschen Kunden von der Sicherheit der persönlichen Daten überzeugen können, wird das IoT in den deutschen Haushalten unabdingbar werden.